Avocado-Sandwich auf selbstgemachtem Brot

Avocado-SandwichI

Ein frisches Brot ist schon eine gute Sache. Vor allem dann wenn es direkt aus dem Ofen kommt und noch leicht warm ist. Wenn die Butter darauf nur so dahinschmilzt. Am Wochenende experimentieren wir immer wieder gerne mit dem Backen von eigenem Brot. Den Butterzopf zum Beispiel wird jedes Mal besser, doch bei den Croissants müssen wir noch etwas üben. Ganz besonders fasziniert mich zudem die Kunst des Sauerteigbrotes. Schon seit einigen Jahren hege und pflege ich meinen Starter und versuche ihn auch so oft wie möglich zu verwenden. Sauerteigbrot backen ist aber eine Wissenschaft für sich und erfordert viel Geduld. Bis heute bin ich noch nicht soweit um Euch hier ein Sauerteigrezept vorzustellen.

Dafür habe ich aber eine gute Alternative gefunden. Nämlich dieses Brot hier: Ein Hefeteigbrot, welches ziemlich feucht angerührt wird und dann für 12 Stunden (am besten über Nacht) gehen muss. Anschliessend wird das Brot in einem gusseisernen Topf gebacken. Durch das lange Gehen erhält der Teig viel Geschmack, durch das Backen im Topf eine wunderbare Kruste. Die Zubereitung ist zudem sehr einfach, erfordert kein Kneten und erfordert daher auch (abgesehen vom Gehenlassen) nur wenig Zeit.

Avocado-SandwichII

Letzten Sonntag gabs für mich nur ein schnelles Frühstück, da mein erstes Testspiel der Saison bereits um zehn Uhr begann. Das Brot haben wir daher zum Mittagessen für Sandwiches verwendet. Wenn immer ich Sandwiches mache, muss darin in irgendeiner Form Avocados vorkommen. Dieses Sandwich dreht sich gar nur um diese herrliche Frucht. Dazu gab es etwas Ruccola, Ziegenkäse und ein Blutorangen-Senf-Dressing.

Rezept für 1 Laib/8-10 Sandwiches

Rezept des Brotes leicht abgeändert von Green Kitchen Stories 

Brot: 12 Stunden; Zubereitung: 15 Minuten; Backen: 40 Minuten

Brot

  • 600ml lauwarmes Wasser
  • 3g frische Hefe
  • 2 Löffelchen Salz
  • 1 Löffelchen Honig
  • 400g Dinkelmehl
  • 300g Vollkornmehl

Sandwich

  • 2 Avocados, in Scheiben geschnitten
  • 1 Handvoll Ruccola
  • ca. 100g Ziegenkäse

Dressing

  • 1 EL Blutorangensaft, frisch gepresst
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Senf
  • 1 Löffelchen Honig
  • 1 Prise Salz

Für das Brot in einer grossen Schale das lauwarme Wasser füllen und die Hefe darin auflösen. Das Salz und den Honig dazugeben und gut vermischen. Die beiden Mehle abwägen und ebenfalls ins Wasser geben. Mit einem Holzlöffel alles gut miteinander vermengen. Mit einer Frischhaltefolie zudecken und an einem warmen Ort für min. 12 Stunden gehen lassen.

Nach 12 Stunden den Teig auf eine grosszügig bemehlten Oberfläche geben und mit etwas Mehl bestäuben. Zu einem Rechteck falten. Den Ofen auf 250°C vorheizen und den gusseisernen Topf zum aufwärmen hineinstellen. Wenn der Ofen die 250°C erreicht hat, den Topf aus dem Ofen nehmen und das Brot vorsichtig hineinlegen. Mit dem Deckel zudecken und im Ofen für ca. 45 Minuten backen lassen, dabei nach ca. 30 Minuten den Deckel entfernen. Aus dem Ofen nehmen, das Brot aus dem Topf stürzen und etwas abkühlen lassen.

Für das Dressing alle Zutaten miteinander vermischen und abschmecken. Das Brot in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben halbieren und die eine Hälfte mit etwas Dressing einstreichen. Den Ruccola und die Avocado darauf legen und mit etwas Ziegenkäse bestreuen. Zum Schluss nochmals etwas Dressing darauf tröpfeln lassen. Mit der zweiten Hälfte zudecken und sofort geniessen.

Avocado-SandwichIII

Tipp Laura:  Das Brot kann man auf unterschiedliche Weise noch etwas aufpeppen. Sei es zum Beispiel durch die Zugabe von Sesamsamen oder Thymian zum Teig. Auch Rosinen oder Nüsse würden sich gut machen.

– Laura -

Selbstgemachte Tagliatelle mit Walnuss-Pesto und Rotkohl

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Selbstgemachte Tagliatelle mit Walnuss-Pesto und Rotkohl I

Wenn ich grad mal wieder etwas mehr Zeit zum Kochen zur Verfügung habe und es mich nach frischer Pasta gluschtet, dann nehme ich gerne die alte Pastamaschine meiner Mutter hervor. Das Ding ist älter als ich, quietscht ganz unerträglich, aber funktioniert immer noch bestens. Auch wenn viele selbstgemachte Pasta als hohe Kunst ansehen, mit ein bisschen Übung sind die frischen Nudeln ziemlich schnell zubereitet.

Frische Pasta kann man nur ganz schlecht mit gewöhnlichen Nudeln vergleichen. Sie haben etwas weniger Biss, sind dafür sehr leicht und schmecken viel besser. Ich habe diese Nudeln mit einem „Pesto“ aus gerösteten Baumnüssen und Petersilie verfeinert, welches ich im Übrigen im Mörser hergestellt habe. Dadurch werden die Geschmäcker noch besser aus den Zutaten herausgedrückt und können sich optimal miteinander verbinden. Um dem Gericht noch etwas mehr Biss zu verleihen, hebe ich am Schluss noch eine bisschen Rotkohl darunter.

Selbstgemachte Tagliatelle mit Walnuss-Pesto und Rotkohl II

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Speck-Zwiebel-Quiche

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Speck-Zwiebel-Quiche I

Quiche ist etwas, dass ich immer wieder gerne über Mittag koche, wenn ich etwas mehr Zeit habe. Und da man das Grundrezept ganz vielseitig gestalten kann, gab es bei uns schon ganz viele verschiedene Versionen davon. Vor einiger Zeit stellten wir ja bereits eines unserer Quiche-Experimente vor. Wenn ich aber ehrlich sein darf, den „Klassiker“ mit Zwiebeln und Speck kann man beinahe nicht schlagen.

Die Süsse der langsam gekochten Zwiebeln wird durch die Würze des Specks optimal ergänzt. Die cremige Eiermasse, die mit etwas Käse verfeinert wird, bringt das Ganze zusammen. Ich habe auch noch ganz wenig Thymian beigefügt für einen zusätzliche Note, den darf man aber auch gerne weglassen. Denn Speck kann man Würfeln oder in feine Scheiben schneiden (oder so kaufen), die Zwiebeln sollten grob in Spalten geschnitten werden.

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Fenchel-Orangen-Salat

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Fenchel-Orangen-Salat

Obwohl ich gesundes Essen sehr schätze, bin ich überhaupt kein Salatmensch. Und besonders im Winter hab ich nur ganz selten Lust darauf. Diese Woche war es aber wieder einmal so weit und so ist dieser Salat hier entstanden.

Die Fenchel-Orangen-Kombination gehört zu den italienischen Klassikern, den ich mit ein paar weiteren Zutaten bereichert habe um die Sache noch etwas interessanter zu gestalten. Da Sprossen und Granatapfelkernen bei mir zurzeit täglich auf dem Speiseplan stehen, dürfen Sie hier natürlich auch nicht fehlen. Der rote Radicchio gibt dem Ganzen noch etwas mehr Volumen und sättigt.

Fenchel-Orangen-Salat II

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Karotten-Risotto

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Karotten-Risotto

Wie startet man eigentlich einen Blog ins neue Jahr? Mit vielen guten Vorsätzen oder gar einem Abspeckprogramm? Nun, bei uns wird es nichts dergleichen geben, da wir grundsätzlich sehr glücklich sind mit unserem Blog und den ausgewählten Rezepten. Auch in diesem Jahr wollen wir Euch weiterhin abwechslungsreiche, frische Gerichte vorstellen, die ohne viel Aufwand zuhause nachgekocht werden können.

Etwas was sich aber geändert hat, ist unsere Web-Adresse. Wir sind neu nun unter wwww.loeffelchenvollzucker.ch zu finden. Wer aber die alte WordPress-Adresse eingibt, wird automatisch weitergeleitet.

Das erste Rezept, welches wir Euch in diesem neuem Jahr vorstellen möchten, ist ein einfacher Risotto, welcher wir mit der Zugabe von Karotten etwas verfeinert haben. Die Karotten schmecken frisch und leicht süsslich, was wunderbar zur „Crèmigkeit“ des Risottos passt.

Karotten-Risotto

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Chai-Müesli

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Chai-Müesli I

Nachdem wir in den letzten Wochen hier auf dem Blog über nichts anderes als den Advent, Weihnachten und Schlemmereien gesprochen haben, habe ich mir gedacht, es ist wieder einmal Zeit für ein etwas „neutraleres“ Rezept. Und was eignet sich da besser, als ein leckeres, alltägliches Müesli. Wie ihr ja bereits wisst, stelle ich mir meine Müesli am liebsten selber her. Dadurch kann ich die Zusammenstellung selber beeinflussen (ohne Rosinen!) und auch den Zuckergehalt kontrollieren.

Nebst der Zusammenstellung spiele ich auch sehr gern mit der „Würze“ des Müeslis. Indem man verschiedene Gewürze kombiniert und über die Haferflocken gibt, kann man nämlich dieses Frühstück auf ein ganz anderes Level bringen. Passend zur Winterzeit habe ich mir daher vor kurzem ein Müesli mit einer selbst zusammengestellten Chai-Mischung gemacht. das Schöne daran: Wenn man das Müesli mit etwas Milch zu sich nimmt, lösen sich die Gewürze allmählich in der Milch auf und so kann man zum Schluss des Frühstücks die „Chai-Latte“ direkt aus der Müesli-Schale trinken.

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