Grüner Spargel mit Pistazien Dukkah und Fetakäse

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Grüner Spargel mit Pistazien Dukkah und Fetakäse I

Wie bereits letzte Woche versprochen, stellen wir euch heute ein weiteres Spargelrezept vor, dieses Mal verwenden wir aber den grünen Spargel. Interessanterweise handelt es sich aber beim weissen und grünen Spargel um ein und dieselbe Pflanze. Nur der Anbau unterscheidet sich: So wächst der weisse Spargel unter der Erde und muss zur Ernte gezogen werden. Der grüne Spargel hingegen wächst direkt an der Sonne und muss so Chlorophyll (grünes Pigment) bilden für die Photosynthese. Den weissen Spargel sollte man daher auch schälen vor der Verarbeitung, der grüne Spargel erfordert dies nicht

Grüner Spargel mit Pistazien Dukkah und Fetakäse II

Wir zelebrieren den Spargel heute in einer ganz einfachen Form: im Ofen geröstet, serviert mit etwas Olivenöl, einer abgewandelten Form unseres Dukkahs und etwas Fetakäse. Dadurch wird der Spargel zur optimalen Beilage, kann aber auch mit etwas Brot als Hauptmahlzeit kredenzt werden.

Grüner Spargel mit Pistazien Dukkah und Fetakäse III

Rezept für 3-4 Personen (als Beilage)

Dauer: 30 Minuten

  • 1 Bund grüner Spargel
  • 2 + 2 EL Olivenöl
  • 1 grosszügige Prise Salz
  • 100g Fetakäse

Pistazien-Dukkah

  • 80g Pistazien
  • 2 EL Fenchelsamen
  • 2 EL Kreuzkümmelsamen
  • 3 EL weisser Sesam, geröstet

Den Ofen auf 200°C (Umluft) vorheizen. Die Spargeln gut waschen, mit 2 EL Olivenöl einreiben und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gleichmässig verteilen. Mit etwas Salz würzen. Im Ofen für ca. 25 Minuten rösten, bis die Spitzen schön knusprig sind.

Grüner Spargel mit Pistazien Dukkah und Fetakäse IV

In der Zwischenzeit das Dukkah vorbereiten. Die Pistazien zusammen mit den Fenchel- und Kreuzkümmelsamen in einer Küchenmaschine klein hacken lassen. Die Sesamsamen dazugeben. Die Spargeln aus dem Ofen nehmen und auf einer Platte verteilen. Nochmals etwas Olivenöl, das Dukkah und den Fetakäse darüber geben. Warm servieren.

Grüner Spargel mit Pistazien Dukkah und Fetakäse V

Tipp Laura:  Ein Dukkah wird traditionellerweise einfach mit etwas Olivenöl und Fladenbrot gegessen. Es passt aber auch hervorragend zu Fleisch und Fisch und kann auch zu Hummus serviert werden.

– Laura –

Quiche mit weissem Spargel

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Quiche mit weissem Spargel I

Hallo ihr Lieben. Wir hoffen ihr habt eure Osterferien alle genossen. Wir haben ein paar Tage in Italien verbracht und konnten so die ersten wunderschönen Sonnenstunden geniessen. Natürlich waren wir auch aus Blogger-Sicht nicht ganz unproduktiv. Wie wir schon in unserem letzten Beitrag versprochen haben, drehen sich die nächsten Rezepte um all die schönen, frische Produkte, die der Frühling mit sich bringt.

Unser erstes Frühlingsrezept widmen wir dem weissen Spargel. Dieses interessante Gewächs findet zurzeit wohl in den meisten Haushalten den Weg auf den Tisch. Wir haben ihn in Form einer Quiche verarbeitet. Das Spargel und Eier gut zusammengehen, weiss man ja schon länger. Der Spargel schmeckt leicht süsslich, für etwas Frische sorgt die Kresse, die wir am Schluss noch darüber geben. Wer sich noch eine Beilage wünscht, dem empfehlen wir einen frischen, grünen Salat.

Quiche mit weissem Spargel II

Wer von euch nicht genug vom Spargel kriegen kann, kommt bei uns nicht zu kurz. Bereits nächste Woche präsentieren wir wieder ein Spargelrezept, dieses Mal mit dem grünen Spargel.

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Schokoladenkuchen mit Baumnüssen

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Foto IVielleicht ist dies nicht der perfekte Zeitpunkt um ein Rezept für einen Schokoladenkuchen vorzustellen. Ostern steht vor der Tür und das bedeutet es wird eine Menge an Schokoladenhasen und Schokoladeneiern vernascht. Auch bei uns stapeln sich die Hasen bereits und ich klage fast jeden Abend über Bauchschmerzen aufgrund des hohen Schokoladenkonsums. Trotzdem – Platz für einen solch leckeren Kuchen muss einfach sein.

An dieser Stelle wünschen wir Euch ganz schöne Festtage. Geniesst das Essen, die Schokolade und das Zusammensein mit Freunden und der Familie. Mit etwas Glück spielt ja sogar das Wetter mit. Wir freuen uns darauf, nach Ostern mit vielen leckeren Frühlingsrezepten wieder aufzugreifen. Hallo Erdbeeren, Spargeln und Bärlauch! Wir können es kaum erwarten…

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Rezept für 1 Kuchen (Backform 20cm lang)

Dauer: 60 Minuten

  • 180g Butter, weich
  • 160g Vollrohrzucker
  • 3 Eier
  • 130g Dinkelmehl
  • 1 Löffelchen Backpulver
  • 60g Kakaopulver
  • 1 Espresso
  • 1 Schluck Milch
  • 1-2 Handvoll Baumnüsse, gehackt

Dem Ofen 180°C (Umluft) vorheizen. Eine Kastenform von ca. 20cm Länge mit Butter ausstreichen und mit etwas Kakaopulver bestreuen. Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen und nach und nach die Eier beigeben und untermischen. In einer weiteren Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakaopulver vermengen. Die Mehlmischung unter die Zuckermischung heben. Den Espresso und etwas Milch beigeben und weitermischen, bis ein glatter Teig entsteht.

FotoIIIDen Teig in die vorgefettete Kastenform geben und mit den gehackten Baumnüssen gleichmässig bestreuen. Im Ofen für ca. 40-50 Minuten backen lassen. Wenn die Nüsse etwas gar stark braun werden, die Hitze etwas reduzieren. Mit einem Holzstäbchen die Garprobe durchführen. Der Kuchen ist durch, wenn kein Teig am Holzstäbchen kleben bleibt. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen, bevor man den Kuchen aus der Form löst. Schmeckt hervorragend lauwarm.

– Laura –

Avocado-Sandwich auf selbstgemachtem Brot

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Avocado-SandwichI

Ein frisches Brot ist schon eine gute Sache. Vor allem dann wenn es direkt aus dem Ofen kommt und noch leicht warm ist. Wenn die Butter darauf nur so dahinschmilzt. Am Wochenende experimentieren wir immer wieder gerne mit dem Backen von eigenem Brot. Den Butterzopf zum Beispiel wird jedes Mal besser, doch bei den Croissants müssen wir noch etwas üben. Ganz besonders fasziniert mich zudem die Kunst des Sauerteigbrotes. Schon seit einigen Jahren hege und pflege ich meinen Starter und versuche ihn auch so oft wie möglich zu verwenden. Sauerteigbrot backen ist aber eine Wissenschaft für sich und erfordert viel Geduld. Bis heute bin ich noch nicht soweit um Euch hier ein Sauerteigrezept vorzustellen.

Dafür habe ich aber eine gute Alternative gefunden. Nämlich dieses Brot hier: Ein Hefeteigbrot, welches ziemlich feucht angerührt wird und dann für 12 Stunden (am besten über Nacht) gehen muss. Anschliessend wird das Brot in einem gusseisernen Topf gebacken. Durch das lange Gehen erhält der Teig viel Geschmack, durch das Backen im Topf eine wunderbare Kruste. Die Zubereitung ist zudem sehr einfach, erfordert kein Kneten und erfordert daher auch (abgesehen vom Gehenlassen) nur wenig Zeit.

Avocado-SandwichII

Letzten Sonntag gabs für mich nur ein schnelles Frühstück, da mein erstes Testspiel der Saison bereits um zehn Uhr begann. Das Brot haben wir daher zum Mittagessen für Sandwiches verwendet. Wenn immer ich Sandwiches mache, muss darin in irgendeiner Form Avocados vorkommen. Dieses Sandwich dreht sich gar nur um diese herrliche Frucht. Dazu gab es etwas Ruccola, Ziegenkäse und ein Blutorangen-Senf-Dressing.

Rezept für 1 Laib/8-10 Sandwiches

Rezept des Brotes leicht abgeändert von Green Kitchen Stories 

Brot: 12 Stunden; Zubereitung: 15 Minuten; Backen: 40 Minuten

Brot

  • 600ml lauwarmes Wasser
  • 3g frische Hefe
  • 2 Löffelchen Salz
  • 1 Löffelchen Honig
  • 400g Dinkelmehl
  • 300g Vollkornmehl

Sandwich

  • 2 Avocados, in Scheiben geschnitten
  • 1 Handvoll Ruccola
  • ca. 100g Ziegenkäse

Dressing

  • 1 EL Blutorangensaft, frisch gepresst
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Senf
  • 1 Löffelchen Honig
  • 1 Prise Salz

Für das Brot in einer grossen Schale das lauwarme Wasser füllen und die Hefe darin auflösen. Das Salz und den Honig dazugeben und gut vermischen. Die beiden Mehle abwägen und ebenfalls ins Wasser geben. Mit einem Holzlöffel alles gut miteinander vermengen. Mit einer Frischhaltefolie zudecken und an einem warmen Ort für min. 12 Stunden gehen lassen.

Nach 12 Stunden den Teig auf eine grosszügig bemehlten Oberfläche geben und mit etwas Mehl bestäuben. Zu einem Rechteck falten. Den Ofen auf 250°C vorheizen und den gusseisernen Topf zum aufwärmen hineinstellen. Wenn der Ofen die 250°C erreicht hat, den Topf aus dem Ofen nehmen und das Brot vorsichtig hineinlegen. Mit dem Deckel zudecken und im Ofen für ca. 45 Minuten backen lassen, dabei nach ca. 30 Minuten den Deckel entfernen. Aus dem Ofen nehmen, das Brot aus dem Topf stürzen und etwas abkühlen lassen.

Für das Dressing alle Zutaten miteinander vermischen und abschmecken. Das Brot in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben halbieren und die eine Hälfte mit etwas Dressing einstreichen. Den Ruccola und die Avocado darauf legen und mit etwas Ziegenkäse bestreuen. Zum Schluss nochmals etwas Dressing darauf tröpfeln lassen. Mit der zweiten Hälfte zudecken und sofort geniessen.

Avocado-SandwichIII

Tipp Laura:  Das Brot kann man auf unterschiedliche Weise noch etwas aufpeppen. Sei es zum Beispiel durch die Zugabe von Sesamsamen oder Thymian zum Teig. Auch Rosinen oder Nüsse würden sich gut machen.

– Laura –

Selbstgemachte Tagliatelle mit Walnuss-Pesto und Rotkohl

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Selbstgemachte Tagliatelle mit Walnuss-Pesto und Rotkohl I

Wenn ich grad mal wieder etwas mehr Zeit zum Kochen zur Verfügung habe und es mich nach frischer Pasta gluschtet, dann nehme ich gerne die alte Pastamaschine meiner Mutter hervor. Das Ding ist älter als ich, quietscht ganz unerträglich, aber funktioniert immer noch bestens. Auch wenn viele selbstgemachte Pasta als hohe Kunst ansehen, mit ein bisschen Übung sind die frischen Nudeln ziemlich schnell zubereitet.

Frische Pasta kann man nur ganz schlecht mit gewöhnlichen Nudeln vergleichen. Sie haben etwas weniger Biss, sind dafür sehr leicht und schmecken viel besser. Ich habe diese Nudeln mit einem „Pesto“ aus gerösteten Baumnüssen und Petersilie verfeinert, welches ich im Übrigen im Mörser hergestellt habe. Dadurch werden die Geschmäcker noch besser aus den Zutaten herausgedrückt und können sich optimal miteinander verbinden. Um dem Gericht noch etwas mehr Biss zu verleihen, hebe ich am Schluss noch eine bisschen Rotkohl darunter.

Selbstgemachte Tagliatelle mit Walnuss-Pesto und Rotkohl II

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Speck-Zwiebel-Quiche

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Speck-Zwiebel-Quiche I

Quiche ist etwas, dass ich immer wieder gerne über Mittag koche, wenn ich etwas mehr Zeit habe. Und da man das Grundrezept ganz vielseitig gestalten kann, gab es bei uns schon ganz viele verschiedene Versionen davon. Vor einiger Zeit stellten wir ja bereits eines unserer Quiche-Experimente vor. Wenn ich aber ehrlich sein darf, den „Klassiker“ mit Zwiebeln und Speck kann man beinahe nicht schlagen.

Die Süsse der langsam gekochten Zwiebeln wird durch die Würze des Specks optimal ergänzt. Die cremige Eiermasse, die mit etwas Käse verfeinert wird, bringt das Ganze zusammen. Ich habe auch noch ganz wenig Thymian beigefügt für einen zusätzliche Note, den darf man aber auch gerne weglassen. Denn Speck kann man Würfeln oder in feine Scheiben schneiden (oder so kaufen), die Zwiebeln sollten grob in Spalten geschnitten werden.

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